Selbstwickler
Bei Selbstwicklern baut man die Coils von Hand und bestimmt damit Widerstand, Drahtstärke und Dampfverhalten selbst. Diese Verdampfer-Art richtet sich an Vaper, die sich mit Wickeltechnik und Coil-Bau beschäftigen möchten.
Aufbau eines Selbstwicklers
Selbstwickler unterscheiden sich von Verdampfern mit Fertigcoils dadurch, dass Draht und Watte von Hand eingebaut werden. Wer den Coil selbst wickelt, bestimmt Windungszahl, Drahtstärke und Innendurchmesser und damit direkt den Widerstand sowie die Wärmeentwicklung beim Dampfen. Dazu kommen ein Deck zur Befestigung der Coils und meist ein Airflow-System, das sich fein einstellen lässt. Diese Bauweise setzt Grundwissen zu Ohmschem Gesetz und Akkusicherheit voraus, da Widerstand und Leistung selbst berechnet werden.
Wickeltechniken und Materialien
Von einfachen Single-Coil-Aufbauten bis zu aufwendigen Multi-Coil-Konfigurationen mit mehreren parallel geschalteten Wicklungen reicht die Bandbreite. Je nach Draht - etwa Kanthal, Ni80 oder Edelstahl - und Wickeltechnik lässt sich der Aufbau an gewünschte Dampfmenge und Ansprechverhalten anpassen. Auch die Wahl der Watte und deren Verlegung im Coil beeinflusst, wie das Liquid transportiert wird und wie der Geschmack ankommt. So lässt sich ein Aufbau gezielt auf die eigenen Dampfgewohnheiten zuschneiden.
Für wen sich Selbstwickeln eignet
Der Umgang mit Selbstwicklern erfordert etwas Übung: Coils bauen, prüfen und bei Bedarf neu wickeln gehört zur laufenden Pflege dazu. Im Gegenzug lässt sich der Aufbau exakt auf Liquid, Akku und persönliche Vorlieben abstimmen, was mit vorgefertigten Coilköpfen so nicht möglich ist. Wer sich für die technische Seite des Dampfens interessiert und selbst Hand anlegen möchte, findet hier Ausstattung von der Basis bis zum Profi-Equipment.

























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